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20.10.2014  11:00 - 01.11.2014 18:00

Die Stiftung und das Café Harry Maasz sind bis 1. November geschlossen.

Die Gerisch-Stiftung und das Café Harry Maasz sind vom 20. Oktober 2014 bis zum 01. November 2014 wegen des Ab- und Aufbaus unserer Ausstellungen geschlossen. Am Sonntag, den 26. Oktober ist jedoch der Park der Stiftung geöffnet.

Am 02. November heißen wir Sie um 12 Uhr bei der Ausstellungseröffnung von "Alles schön und gut ‽" herzlich willkommen.

02.11.2014  12:00

Ausstellungseröffnung: Alles schön und gut‽

Perfekte Körper, glänzende Luxusgüter, traumhafte Landschaften, süße Kätzchen... 
Die Ausstellung "Alles Schön Und Gut‽" führt medienübergreifend Malereien, Fotografien, Skulpturen, Videoarbeiten und Installationen 17 internationaler zeitgenössischer Künstler zusammen, deren gemeinsames Thema das Spiel mit dem schönen Schein ist. Die Werke tauchen ein in glitzernde Konsumwelten, schweifen entlang übersteigerter Schönheitsideale und edler Oberflächen, setzen sich mit trügerischen Sehnsüchten, Heimatidyllen und überspitzten Klischees auseinander; "Alles Schön Und Gut‽"fragt nach dem Realitätsgehalt hinter den Fassaden des Idylls.
Und so räkeln sie sich nun im Stroh oder im Martiniglas, die schönen Frauen, die sich jedes Gramm abgehungert haben, oder blicken uns abgründig lasziv entgegen; wilde Schimmel galoppieren am Meeressaum; Comic-Helden fliegen durch pinke Blütenblätter; Kätzchen spielen mit bunten Schmetterlingen; Luxusliner bieten Hyperkomfort bis zur Sterilität und die überbordende Kuckucksuhr antwortet keck auf das leuchtende Neon-Kruzifix. Abwegige Flucht vor der Realität oder Symptom der Zeit?
Aufdringliche Betonung des schönen Äußeren, Inszenierung von Traumwelten, Darstellung arkadischen Glücks: Sind diese konstruierten Idyllen grundsätzlich nur trügerische Illusionen oder gelingt es ihren Urhebern mit ihnen aufzurütteln? Drastisch provoziert die gewählte Bildsprache die Leere des Versprechens einer heilen Welt – auch wenn oder vielleicht gerade weil diese im niedlichen Katzenkostüm daherkommt.

Perfekte Körper, glänzende Luxusgüter, traumhafte Landschaften, süße Kätzchen... 

Die Ausstellung "Alles schön und gut‽" führt medienübergreifend Malereien, Fotografien, Skulpturen, Videoarbeiten und Installationen 17 internationaler zeitgenössischer Künstler zusammen, deren gemeinsames Thema das Spiel mit dem schönen Schein ist.

Die Werke tauchen ein in glitzernde Konsumwelten, schweifen entlang übersteigerter Schönheitsideale und edler Oberflächen, setzen sich mit trügerischen Sehnsüchten, Heimatidyllen und überspitzten Klischees auseinander; "Alles schön und gut‽" fragt nach dem Realitätsgehalt hinter den Fassaden des Idylls.


Und so räkeln sie sich nun im Stroh oder im Martiniglas, die schönen Frauen, die sich jedes Gramm abgehungert haben, oder blicken uns abgründig lasziv entgegen; wilde Schimmel galoppieren am Meeressaum; Comic-Helden fliegen durch pinke Blütenblätter; Kätzchen spielen mit bunten Schmetterlingen; Luxusliner bieten Hyperkomfort bis zur Sterilität und die überbordende Kuckucksuhr antwortet keck auf das leuchtende Neon-Kruzifix. Abwegige Flucht vor der Realität oder Symptom der Zeit?


Aufdringliche Betonung des schönen Äußeren, Inszenierung von Traumwelten, Darstellung arkadischen Glücks: Sind diese konstruierten Idyllen grundsätzlich nur trügerische Illusionen oder gelingt es ihren Urhebern mit ihnen aufzurütteln? Drastisch provoziert die gewählte Bildsprache die Leere des Versprechens einer heilen Welt – auch wenn oder vielleicht gerade weil diese im niedlichen Katzenkostüm daherkommt.