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06.04.2014  12:00

Allgemeine Führung durch die Ausstellung "Nur das Talent..."

Allgemeine Führung durch die aktuelle Ausstellung "Nur das Talent... Käthe Kollwitz und die Frauen der Berliner Secession (1898–1913)".

 

Eintritt und Führung 8,- EUR

13.04.2014  12:00

Letzte allgemeine Führung durch die Ausstellung "Nur das Talent..."

Allgemeine Führung durch die aktuelle Ausstellung "Nur das Talent... Käthe Kollwitz und die Frauen der Berliner Secession (1898–1913)".

 

Eintritt und Führung 8,- EUR

18.04.2014  11:00

Karfreitag: Die Stiftung hat geöffnet

Die Stiftung hat am Karfreitag geöffnet und freut sich auf Ihren Besuch.

20.04.2014  11:00

Ostersonntag: Die Stiftung hat geöffnet

Am Ostersonntag hat die Stiftung geöffnet und freut sich auf Ihren Besuch.

20.04.2014  12:00

Allgemeine Führung durch den Gerisch-Skulpturenpark

Am Ostersonntag wird um 12:00 Uhr eine allgemeine Führung durch den Gerisch-Skulpturenpark angeboten, in der Sie allerhand Wissenswertes rund um die Skulturen im Gerisch-Skulpturenpark, die Villa Wachholtz und den Harry Maasz-Garten erfahren. 

 

Eintritt und Führung 8,- EUR

21.04.2014  00:00

Ostermontag: Stiftung hat geschlossen

Am Ostermontag hat die Stiftung geschlossen.

26.04.2014  15:00

Führung: Gerisch-Skulpturenpark op Plattdüütsch

Den Gerisch Skulpturenpark in Niemünster gifft dat nu ok op Platt- düütsch. De Niemünsteraner Stadtführer Horst Budelmann verklort Se in unsen fein anlegten Park de wunderboren Skulpturen ut alle Welt und he ward versöken, Se de Natur und Architektur bi uns to wiesen. Und dat all’s op Plattdüütsch.
Führung inkl. Eintritt: € 8,- / Schüler, Studierende € 5,-

Den Gerisch Skulpturenpark in Niemünster gifft dat nu ok op Plattdüütsch. De Niemünsteraner Stadtführer Horst Budelmann verklort Se in unsen fein anlegten Park de wunderboren Skulpturen ut alle Welt und he ward versöken, Se de Natur und Architektur bi uns to wiesen. Und dat all’s op Plattdüütsch.

 

Führung inkl. Eintritt: € 8,- / Schüler, Studierende € 5,-

27.04.2014  12:00

Ausstellungseröffnung: Yinka Shonibare MBE. Cannonball Paradise

 

Ende April eröffnet die Herbert Gerisch-Stiftung eine große Werkschau von Yinka Shonibare MBE (*1962). Unter dem Titel „Cannonball Paradise“ wird sein Werk damit erstmalig mit einer umfassenden Einzelausstellung in Deutschland gezeigt – mit etwa 20 Installationen, Fotoarbeiten und Videos. Spätestens mit seiner Teilnahme an der documenta 11 (2002) gelang dem in Nigeria aufgewachsenen, heute in London lebenden Künstler der internationale Durchbruch. Weitere größere Einzelausstellungen folgten, unter anderem im Yorkshire Sculpturepark, im Museum of Contemporary Art Sydney oder in der Londoner Tate Britain.
Charakteristisch für Shonibares Werk sind Figuren, die in barock anmutenden Kostümen aus Waxprint-Stoffen gekleidet sind. Ihre farbig-ornamentalen Muster erwecken Vorstellungen von afrikanischer Exotik. Provokant positioniert, zeichnen diese oft kopflosen Figuren ein bizarres Bild, aus dem das Spiel des Künstlers mit stereotypen Vorstellungen von Rasse, Klasse und Kultur spricht. Doch wäre es zu kurz gefasst, die künstlerische Arbeit Shonibares allein auf die kritische Fragestellung postkolonialer Geschichtsreflektion zu reduzieren. Seine Werke sind ebenso von einer humorvollen Attraktivität und schillernden Erzählfreude gezeichnet. Bunte Stoffkugeln fliegen aus Kanonenrohren, eine kopflose Eva verführt in einem farbig gemusterten afrikanesken Kostüm ihren Adam. Diese Doppelung bewusster Lebensfreude mit selbstkritischer Auseinandersetzung der Afrika und Europa verbindenden Geschichte verleiht Shonibares Werk eine faszinierende Attraktivität.
Mit Yinka Shonibare MBE lädt die Herbert Gerisch-Stiftung zum zweiten Mal nach Romuald Hazoumè (2011) einen Künstler mit afrikanischen Wurzeln ein. Und wie Hazoumè wurde auch Shonibare gebeten, Paradiesvorstellungen afrikanischer Provenienz in Form einer großen Einzelausstellung umzusetzen. Den Hintergrund dafür liefert der auf arkadisch-idyllische Tradition zurückgehende Landschaftspark der Stiftung. Deutlich wird dies anhand der schillernd farbigen „Wind-Sculpture“, mit der Shonibare im Skulpturenpark der Gerisch-Stiftung – extra für diese Ausstellung produziert - einen 6 Meter hohen Akzent setzt: Als ob ein riesiges Waxprint-Tuch über die Wiese weht! Jener Tuchstoff, der in vielen Arbeiten von Yinka Shonibare als Symbol für Afrika thematisiert wird und ohne koloniale Geschichte nicht verständlich wäre. Politisch-kulturelle Wirklichkeiten vor dem Hintergrund paradiesischer Folien werden damit mehrschichtig gebrochen, reflektiert und aktualisiert.

Ende April eröffnet die Herbert Gerisch-Stiftung eine große Werkschau von Yinka Shonibare MBE (*1962). Unter dem Titel „Cannonball Paradise“ wird sein Werk damit erstmalig mit einer umfassenden Einzelausstellung in Deutschland gezeigt – mit etwa 20 Installationen, Fotoarbeiten und Videos. Spätestens mit seiner Teilnahme an der documenta 11 (2002) gelang dem in Nigeria aufgewachsenen, heute in London lebenden Künstler der internationale Durchbruch. Weitere größere Einzelausstellungen folgten, unter anderem im Yorkshire Sculpturepark, im Museum of Contemporary Art Sydney oder in der Londoner Tate Britain.Charakteristisch für Shonibares Werk sind Figuren, die in barock anmutenden Kostümen aus Waxprint-Stoffen gekleidet sind. Ihre farbig-ornamentalen Muster erwecken Vorstellungen von afrikanischer Exotik. Provokant positioniert, zeichnen diese oft kopflosen Figuren ein bizarres Bild, aus dem das Spiel des Künstlers mit stereotypen Vorstellungen von Rasse, Klasse und Kultur spricht. Doch wäre es zu kurz gefasst, die künstlerische Arbeit Shonibares allein auf die kritische Fragestellung postkolonialer Geschichtsreflektion zu reduzieren. Seine Werke sind ebenso von einer humorvollen Attraktivität und schillernden Erzählfreude gezeichnet. Bunte Stoffkugeln fliegen aus Kanonenrohren, eine kopflose Eva verführt in einem farbig gemusterten afrikanesken Kostüm ihren Adam. Diese Doppelung bewusster Lebensfreude mit selbstkritischer Auseinandersetzung der Afrika und Europa verbindenden Geschichte verleiht Shonibares Werk eine faszinierende Attraktivität.

 

Mit Yinka Shonibare MBE lädt die Herbert Gerisch-Stiftung zum zweiten Mal nach Romuald Hazoumè (2011) einen Künstler mit afrikanischen Wurzeln ein. Und wie Hazoumè wurde auch Shonibare gebeten, Paradiesvorstellungen afrikanischer Provenienz in Form einer großen Einzelausstellung umzusetzen. Den Hintergrund dafür liefert der auf arkadisch-idyllische Tradition zurückgehende Landschaftspark der Stiftung. Deutlich wird dies anhand der schillernd farbigen „Wind-Sculpture“, mit der Shonibare im Skulpturenpark der Gerisch-Stiftung – extra für diese Ausstellung produziert - einen 6 Meter hohen Akzent setzt: Als ob ein riesiges Waxprint-Tuch über die Wiese weht! Jener Tuchstoff, der in vielen Arbeiten von Yinka Shonibare als Symbol für Afrika thematisiert wird und ohne koloniale Geschichte nicht verständlich wäre. Politisch-kulturelle Wirklichkeiten vor dem Hintergrund paradiesischer Folien werden damit mehrschichtig gebrochen, reflektiert und aktualisiert.

 

Sie und Ihre Freunde sind herzlich zur Ausstellungseröffnung eingeladen. 

  • Cannonball Heaven; commissioned for Communidad of Madrid 2011. Copyright the artist. Courtesy the artist and Stephen Friedman