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03.07.2014  19:00

Eröffnung: Yinka Shonibare MBE. Aliens in Parliament

 

Haben Außerirdische den Kieler Landtag besetzt? „Die Idee des Außerirdischen ist in der Furcht vor dem Unbekannten begründet“, sagt der in London lebende nigerianische Künstler Yinka Shoni- bare MBE. Er lässt drei Aliens in der Ausstellungshalle des Kieler Landtages landen – mit von Leonardo da Vinci im 15. Jahrhundert entwickelten Flugmaschinen.
Mit dem Einsatz von Aliens in seiner Arbeit untersucht der Künstler Phänomene rassischer Vorurteile, der Fremdenangst und der Idee des „Anderen“. Der Begriff „Alien“ erhält somit gerade in Bezug auf die Diskussion um Immigration eine besondere – auch politische – Bedeutung; Ist der Alien, insbesondere in der von Hollywood- Filmen geprägten Fassung doch zunächst lediglich ein Fremder, jemand ohne Staatsbürgerschaft. Typisch und für seine gesamte Arbeit kennzeichnend, überführt Shonibare das brisante Thema kultureller Vorurteile gegenüber dem angeblich „Andersartigen“ in eine farbenfrohe, charmante und auf den ersten Blick geradezu harmlos erscheinende Sprache: „Was ich mache, kann humorvoll sein, um z. B. die Dummheit der Dinge zu zeigen. Aber zur gleichen Zeit bin ich der Überzeugung, dass die logische Schlussfolgerung jeglichen Sektierertums Auschwitz ist – ‚logisch’ in seinem extrems- ten Ausdruck. So enthalten meine Arbeiten, obwohl sie humorvoll sind, immer auch eine ihnen zugrunde liegende ausgesprochen dunkle Seite.“ Mit dieser bedeutenden für den Anlass extra von London nach Kiel geholten Installation, die aus drei Skulpturen und 24 Zeichnungen besteht, präsentiert sich die Gerisch-Stiftung als Standort hochkarätiger und inhaltlich engagierter zeitgenössischer Kunst im Schleswig-Holsteinischen Parlament. Die Präsentation im Landeshaus findet parallel zu der deutschlandweit ersten umfang- reichen Einzelausstellung Shonibares in den Räumen der Gerisch- Stiftung in Neumünster statt.

Haben Außerirdische den Kieler Landtag besetzt? „Die Idee des Außerirdischen ist in der Furcht vor dem Unbekannten begründet“, sagt der in London lebende nigerianische Künstler Yinka Shonibare MBE. Er lässt drei Aliens in der Ausstellungshalle des Kieler Landtages landen – mit von Leonardo da Vinci im 15. Jahrhundert entwickelten Flugmaschinen. Mit dem Einsatz von Aliens in seiner Arbeit untersucht der Künstler Phänomene rassischer Vorurteile, der Fremdenangst und der Idee des „Anderen“. Der Begriff „Alien“ erhält somit gerade in Bezug auf die Diskussion um Immigration eine besondere – auch politische – Bedeutung; ist der Alien, insbesondere in der von Hollywood-Filmen geprägten Fassung doch zunächst lediglich ein Fremder, jemand ohne Staatsbürgerschaft. Typisch und für seine gesamte Arbeit kennzeichnend, überführt Shonibare das brisante Thema kultureller Vorurteile gegenüber dem angeblich „Andersartigen“ in eine farbenfrohe, charmante und auf den ersten Blick geradezu harmlos erscheinende Sprache: „Was ich mache, kann humorvoll sein, um z. B. die Dummheit der Dinge zu zeigen. Aber zur gleichen Zeit bin ich der Überzeugung, dass die logische Schlussfolgerung jeglichen Sektierertums Auschwitz ist – ‚logisch’ in seinem extremsten Ausdruck. So enthalten meine Arbeiten, obwohl sie humorvoll sind, immer auch eine ihnen zugrunde liegende ausgesprochen dunkle Seite.“

Mit dieser bedeutenden für den Anlass extra von London nach Kiel geholten Installation, die aus drei Skulpturen und 24 Zeichnungen besteht, präsentiert sich die Gerisch-Stiftung als Standort hochkarätiger und inhaltlich engagierter zeitgenössischer Kunst im Schleswig-Holsteinischen Parlament. Die Präsentation im Landeshaus findet parallel zu der deutschlandweit ersten umfangreichen Einzelausstellung Shonibares in den Räumen der Gerisch-Stiftung in Neumünster statt.

03.07.2014  20:00

Auf Tuchfühlung mit Afrika

Im Gespräch mit den Künstlern: Yinka Shonibare MBE. Auf Tuchfühlung mit Afrika (findet im Landeshaus in Kiel statt)

 

Im Anschluss an die Eröffnung der Ausstellung "Yinka Shonibare MBE. Aliens in Parliament" (Präsentation der Gerisch-Stiftung im Landeshaus Kiel) kommt der Künstler selbst zu Wort.

Moderation: Dr. Martin Henatsch

13.07.2014  15:00

Gärtnerische Führung durch Harry Maasz Garten und Skulpturenpark

 

Garten und Landschaft müssen kein Gegensatz sein – ebenso wenig wie Kultur und Natur. Um dies erlebbar zu machen, greifen die ca. 90 minütigen Rundgänge – saisonal abgestimmt – jeweils herausstechende Aspekte der Gesamtanlage auf. Gemeinsam mit allen Teilnehmer/innen werden dabei Fragen und Anregungen rund um die Themen Gartenplanung und Gartenpflege erörtert. Durch den Park führt Sie: Landespflege-Ingenieur Wolfgang Heigelmann.
Führung inkl. Eintritt: € 8,- / Schüler, Studierende € 5,-

 

Garten und Landschaft müssen kein Gegensatz sein – ebenso wenig wie Kultur und Natur. Um dies erlebbar zu machen, greifen die ca. 90 minütigen Rundgänge – saisonal abgestimmt – jeweils herausstechende Aspekte der Gesamtanlage auf. Gemeinsam mit allen Teilnehmer/innen werden dabei Fragen und Anregungen rund um die Themen Gartenplanung und Gartenpflege erörtert.

Durch den Park führt Sie: Landespflege-Ingenieur Wolfgang Heigelmann.


Führung inkl. Eintritt: € 8,- / Schüler, Studierende € 5,-